Zwischen Regenwald und Gletschern

Zwischen Regenwald und Gletschern

Abwechslungsreicher als an der Westküste der neuseeländischen Südinsel geht es wohl kaum. Hier findet man spektakuläre Küstenabschnitte mitten im Regenwald, Berge und Gletscher. Eine traumhaft schöne Landschaft.

An der Westküste Neuseelands regnet es im Vergleich zur Ostküste bis zu 10 mal so viel. Allerdings scheint auch genau so oft die Sonne. Da der Wind hier meist von Westen weht, bleiben die Wolken im Gebirge hängen und regnen sich aus, bevor sie über die Gipfel ziehen. Das führt auf dem gut 50 km breiten Streifen zwischen Bergen und Küste zu einem sehr üppigen und dichtem Regenwald, den man so auch in der Karibik finden würde. Es führt nur eine einzige Straße durch die Region und nennenswerte Ortschaften gibt es dort auch kaum. Allerdings ist die Straße ein touristisches Highlight, und sie wird von fast jedem Neuseeland- Reisenden befahren. Nur muss man natürlich Glück mit dem Wetter haben, was bei mir aber der Fall war.
Von den beiden höchsten Gipfeln der neuseeländischen Alpen ziehen sich 2 riesig große Gletscher, Fox und Franz Josef, fast bis in den Regenwald hinunter. Sie sind ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und man kann ihnen auf einem Weg durch das Gletschertal bis zu 500 Metern nahe kommen. Beide Gletscher schrumpfen aktuell allerdings dramatisch und man kann ihre Schleifspur durch das Tal gut erkennen. Dort haben sie vor allem viel Geröll zurück gelassen.


Etwas weiter nördlich an der Küste befinden sich die Pancake-Rocks. Dabei handelt es sich um Felsformationen vor der Küste, die so aussehen, als hätte jemand eine Menge Pfannkuchen übereinander gestapelt.

Comments are closed.